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Vorsorgen lohnt sich

Möchten Sie Ihre Familie absichern oder Ihren Lebensstandard auch nach der Erwerbsaufgabe beibehalten können? Dann lohnt es sich, dass Sie sich frühzeitig mit dem Thema Vorsorge befassen. Es gibt in diesem Fall kein «zu früh», sondern höchstens ein «zu spät»!

 

Ihre finanzielle Sicherheit nach der Pensionierung baut im Optimalfall auf drei Säulen auf: der staatlichen Vorsorge (1. Säule, AHV), der beruflichen Vorsorge (2. Säule, Pensionskasse) und der privaten Vorsorge (3. Säule). Alle drei Säulen helfen mit, Sie im Alter finanziell bestmöglich abzusichern.

 
 

3. Säule a – die gebundene Vorsorge

Das Ansparen von Geldern innerhalb der Säule 3a wird als gebundene Vorsorge bezeichnet, da die entsprechenden Verträge mit einer Bank und/oder einer Versicherung bindend sind. Auf das zweckgebundene Bankkonto oder in die Lebensversicherung wird regelmässig Geld eingezahlt (zurzeit max. CHF 6’826/Jahr für Lohnabhängige bzw. 20% des jährlichen Nettoerwerbseinkommens (maximal CHF 34’128) für Selbständigerwerbende). Dieses Geld steht anschliessend nicht mehr frei zur Verfügung. Die Einzahlungen in die Säule 3a können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, womit sich die Steuerlast reduziert.

 

Säule-3a-Gelder können in Form von Kontoguthaben oder Wertschriften angelegt werden. Beim Entscheid von Konto- oder Wertschriftenlösungen ist zu bedenken, dass Kontolösungen keinen Wertschwankungen ausgesetzt sind. Sie eignen sich optimal für einen kurzfristigen Anlagehorizont und für Sparer mit einem hohen Sicherheitsbedürfnis. Das Wertschriftensparen bietet langfristig die Chance auf eine über dem Zins des Vorsorgekontos liegende Rendite. 

 
 

 
 

Pensionskasse – die 2. Säule

Die eher kleine staatliche Rente aus der 1. Säule (AHV) wird für Arbeitnehmer zusätzlich durch Zahlungen aus der 2. Säule ergänzt. Versichert sind alle Lohnabhängigen, die schon in der 1. Säule versichert sind und mindestens CHF 21’330 pro Jahr verdienen (Stand: 2020). Die obligatorische Versicherung startet mit Beginn des Arbeitsverhältnisses, frühestens ab dem 17. Altersjahr. Bis zum Erreichen des 24. Altersjahrs decken die Beiträge nur die Risiken Tod und Invalidität ab. Ab dem 24. Altersjahr und bis zur Aufgabe der Erwerbstätigkeit wird zusätzlich Geld für eine Altersrente angespart. Die betriebliche Altersvorsorge («Pensionskasse») wird laut BVG im Kapitaldeckungsverfahren finanziert: Jeder spart und bezahlt direkt für seine eigene Leistung, wobei der Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge übernimmt.

Nicht obligatorisch versichert sind zum Beispiel Selbstständigerwerbende und Arbeitnehmer mit einem befristeten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten. Sie können sich je nach Fall freiwillig für die Minimalvorsorge versichern.

 

Sollten Sie einen Unterbruch im Berufsleben haben (längere Auszeit, Familienphase, Arbeitslosigkeit), sollten Sie das Pensionskassenguthaben auf einem Freizügigskeitskonto oder entsprechender Wertschriftenlösung parkieren.

 

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