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Ihre Pensionierung und Ihren Nachlass erfolgreich planen

Damit Sie Ihren Lebensabend nach der Pensionierung sorglos geniessen können, müssen Sie sich frühzeitig mit Ihren Wünschen und finanziellen Möglichkeiten auseinandersetzen.

 

  • Reichen AHV und Pensionskasse für Ihre Ansprüche?
  • Welche Reserven können bis dahin noch aufgebaut werden?
  • Welche Entscheidungen sind wann zu treffen?
  • Wie kann die Erbschaft aufgesetzt werden, damit kein Streit entsteht?

  

Gern helfen wir Ihnen bei diesen und noch mehr Fragen rund um das grosse Thema Pensionierung.

 
 

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Traum Frühpensionierung

Die Frühpensionierung ist ein Traum von vielen. Bei genauer Abklärung, wie viel Geld man aber tatsächlich von der Pensionskasse und der AHV erhält, ist der Traum schnell mal ausgeträumt. Wie kann man sich eine Frühpensionierung leisten? Welche Planungsschritte sind nötig, damit der Traum der Frühpensionierung keine Illusion bleibt?

Ein Gespräch darüber mit Roberto Belci, GL-Mitglied und Leiter Privat- und Firmenkunden in der Tele M1-Sendung "Geld" vom 22. September 2017

  

Bitte auf Videostill klicken, um Video in eigenem Fenster zu starten. (Performancegründe)
 

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Fragen und Antworten zu Pensionierung und Nachlass

Hier finden Sie Fragen rund um die Pensionierung, die unsere Kundenberater und Vorsorgeexperten im täglichen Kontakt mit unseren Kunden immer wieder beantwortet haben. Profitieren Sie von diesen Erfahrungen!

  

Wie wirkt sich eine Frühpensionierung auf meine Vorsorgesituation aus?

Bei einer Frühpensionierung fällt die Altersrente in der Regel tiefer aus. Bereits ein einjähriger Vorbezug kürzt die AHV-Rente um 6.8 %. Bezieht man die Rente zwei Jahre vor dem Pensionierungsalter, gibt es eine Kürzung von 13.6 %. Bei der Pensionskassenrente muss man pro Vorbezugsjahr mit einer Kürzung von 5 bis 7 % rechnen. Somit verliert jemand, der sich drei Jahre frühzeitig pensionieren lässt, 15 bis 21% seiner Pensionskassenrente. Zusätzlich muss der Lohnausfall (Wegfall des Erwerbseinkommens) durch privates Vermögen gedeckt werden.

 

Kann von einem Säule-3-Konto auch ein Teilbezug gemacht werden?

Nein, der Kontosaldo muss ganz bezogen werden. Ausnahmen gibt es bei der Wohneigentumsförderung (wenn Handwerkerrechnungen bezahlt werden müssen). Ab dem 59. Altersjahr bei Frauen und bei Männern ab dem 60. Altersjahr muss auch beim Bezug für Wohneigentumsförderung das gesamte Kapital bezogen werden. Ein Teilbezug ist dann ausgeschlossen.

Erwerbstätige können in der Säule 3a angespartes Guthaben jederzeit in ihre Pensionskasse überweisen lassen. Ein solcher Transfer ist steuerneutral, das heisst: Der Bezug aus der Säule 3a muss nicht versteuert werden, der Einkauf in die Pensionskasse ist andererseits steuerlich nicht vom Einkommen abziehbar. Ein 3a-Konto muss in einem solchen Fall ganz aufgelöst werden, ein Teilbezug ist nicht möglich. Ein Transfer von Guthaben aus der Säule 3a in die Pensionskasse ist sinnvoll für Personen, die ihr Pensionskassenguthaben nach der Pensionierung als Rente beziehen möchten. Besonders interessant ist er, wenn die Pensionskasse die Höhe der Risikoleistungen wie beispielsweise einer Rente bei Invalidität abhängig von der Höhe des Alterskapitals macht.

 

Bis wann muss ein 3. Säule-Konto aufgelöst werden?

Gemäss Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3) wird das 3. Säule-Vermögen bei Erreichen des ordentlichen Rentenalters der AHV fällig. Weist der Vorsorgenehmer nach, dass er weiterhin erwerbstätig ist, kann der Bezug bis höchstens fünf Jahre nach Erreichen des ordentlichen AHV-Rentenalters aufgeschoben werden.

Aus steuerrechtlicher Sicht können fällig gewordene Kapitalleistungen nicht mit Anspruch auf Steuerbefreiung bei der Vorsorgeeinrichtung stehen gelassen werden. Weigert sich ein Vorsorgenehmer, dieses Kapital entgegenzunehmen, begibt er sich in Gläubigerverzug, womit die Vorsorgeeinrichtung nicht verpflichtet ist, das Alterskapital für den Anspruchsberechtigten bis zum Abruf aufzubewahren und zu verzinsen. (In der Regel behält sich die jeweilige Stiftung das Recht vor, sollte kein Auftrag des Kunden vorliegen, das Guthaben bei Fälligkeit auf ein Konto des Vorsorgenehmers vergüten zu lassen.)

  

Soll ich mein Pensionskassenguthaben als Kapital oder als Rente beziehen?

Auf diese Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort. Jeder muss die beste Lösung für seine Lebenssituation (Familie, Vermögen usw.) finden. Unsere Vorsorgespezialisten helfen Ihnen gerne, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Wofür ist ein Vorsorgeauftrag gut?

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wer sich um Ihre Belangen kümmert, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind? Wer entscheidet, ob Sie zu Hause oder im Heim gepflegt werden, wenn Sie dement sind?

Die wenigsten Menschen befassen sich gerne mit solch unangenehmen Fragestellungen. Dies kann zu bösen Überraschungen führen. Seit der Modernisierung des Erwachsenenschutzrechts per 1. Januar 2013 hat der Gesetzgeber die Möglichkeit geschaffen, Vorkehrungen im Hinblick auf die eigene Urteilsunfähigkeit in der Form eines Vorsorgeauftrages zu treffen.

 

Einschreiten der Behörde

Wird eine Person z. B. durch Unfall, Krankheit oder Demenz urteilsunfähig und wurde kein Vorsorgeauftrag erstellt, errichtet die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) eine Beistandschaft. Diese Aufgabe wird meist durch einen Berufs- oder Amtsbeistand erfüllt, welcher fortan über wesentliche Teile des Lebens des Urteilsunfähigen bestimmt.

 

Weitreichende Befugnisse des Beistandes

Der eingesetzte Beistand trifft Entscheidungen im Bereich der Personensorge (Wohnsituation/Post/Gesundheit), der Vermögenssorge (Verwaltung von Vermögen und Einkommen) und der Vertretung im Rechtsverkehr, wobei es im Wesentlichen um den Abschluss oder die Kündigung von Verträgen geht.

 

Entscheidungsträger selber bestimmen

Die Vorstellung, dass eine fremde Person über das eigene Leben bestimmen soll, löst bei vielen Menschen Unbehagen aus. Durch die Erstellung eines Vorsorgeauftrages lässt sich die Errichtung einer Beistandschaft und die damit verbundene Bestellung eines Beistandes relativ einfach vermeiden. In einem Vorsorgeauftrag bestimmen Sie selber, wer sich um Ihre Angelegenheiten kümmert, wenn Sie aufgrund fehlender Urteilsfähigkeit dazu nicht mehr in der Lage sind.

Als Vorsorgebeauftragter kann jede natürliche oder juristische Person eingesetzt werden. Besprechen Sie sich vorgängig mit Ihrer Vertrauensperson, damit sichergestellt werden kann, dass die Bereitschaft zur Annahme des Mandates gegeben ist.

 

Formerfordernisse zwingend beachten

Damit der Vorsorgeauftrag rechtsgültig errichtet wird, ist dieser von Anfang bis Ende eigenhändig zu schreiben, zu datieren und mit der Unterschrift zu versehen. Alternativ kann der Vorsorgeauftrag auch durch einen Notar öffentlich beurkundet werden. Die Nichtbeachtung der Formvorschriften führt zur Ungültigkeit und Nichtanwendung des Vorsorgeauftrages.

 

Hinterlegung empfohlen
Der Vorsorgeauftrag muss im Falle der Urteilsunfähigkeit aufgefunden werden. Im Kanton Aargau besteht die Möglichkeit, gegen eine Gebühr den Vorsorgeauftrag beim Familiengericht zu hinterlegen. Eine Kopie sollten Sie zudem der von Ihnen eingesetzten Vertrauensperson aushändigen.

 

Patchwork-Familie – was bei der Vorsorge zu beachten ist

Als Patchwork-Familie bezeichnet man eine «zusammengewürfelte» Familie, bei der ein oder beide Partner Kinder aus früheren Beziehungen mit in die neue Familie bringen. Manchmal kommen noch gemeinsame Kinder dazu. In jeder Hinsicht eine echte Herausforderung. In unserer Betrachtung gehen wir davon aus, dass es zu keiner Eheschliessung kommt. Dabei drängt sich in Bezug auf die Vorsorge die eine oder andere Überlegung auf.

 

1. Säule (AHV)

Im Gegensatz zu verheirateten Paaren besteht kein Anspruch auf eine Hinterlassenenleistung aus der AHV. Für unsere Patchwork-Familie bedeutet dies im Falle des Ablebens des Partners, dass die Partnerin keine Witwenrente erhalten wird. Ist zudem nur einer der beiden erwerbstätig, so muss der nicht erwerbstätige Partner selber bei der AHV Beiträge für Nichterwerbstätige entrichten. Wird dies unterlassen, entstehen Beitragslücken, was wiederum zu einer tieferen Rente führt.

 

2. Säule (Pensionskasse)

Für die Leistungen aus der 2. Säule ist dasReglement der entsprechenden Pensions-kasse massgebend. Die meisten Pensionskassen kennen eine Lebenspartnerrente. Diese ist jedoch oft an gewisse Bedingungen geknüpft. So besteht oft die Auflage, dass man während einer gewissen Zeit, in der Regel während fünf Jahren, im gleichen Haushalt gelebt und der überlebende Partner das 45. Altersjahr vollendet hat oder dass man für den Unterhalt eines oder mehrerer Kinder aufkommen muss. Entsprechende Nachweise sind zu erbringen. Aufgrund der unterschiedlichen Pensionskassenregelungen ist es wichtig, die reglementarischen Bestimmungen der eigenen Kasse zu kennen, um Klarheit über allfällige Leistungen zu erhalten.

  

3. Säule (a und b)

Die Säule 3a ist gesetzlich stark reguliert. Änderungen zum Beispiel bei der Begünstigtenordnung sind nur eingeschränkt möglich. Bei Vermögenswerten der Säule 3b, wozu klassische Versicherungen wie auch Konto- oder Wertschriftenvermögen gehören, ist man weniger an gesetzliche Auflagen gebunden und kann freier darüber entscheiden.

 

Konkubinat und Vorsorge

Für das Konkubinat als Lebensform gibt es keine gesetzliche Grundlage. Folglich gibt es auch bei den Sozialversicherungen keine einheitliche Regelung. Wir beleuchten die Regelungen der drei Säulen nachfolgend kurz.

 

1. Säule

Im Gegensatz zu Verheirateten besteht für Konkubinatspartner kein Anspruch auf eine Hinterlassenenleistung aus der AHV. Ist nur ein Konkubinatspartner erwerbstätig, so muss der nicht erwerbstätige Partner bei der AHV Beiträge für Nichterwerbstätige entrichten. Wäre das Paar verheiratet, so würde der erwerbstätige Ehegatte für den nichterwerbstätigen Beiträge entrichten. Unterlässt der nichterwerbstätige Konkubinatspartner die Einzahlung der Beiträge, so können massive Lücken entstehen. Pro fehlendes Jahr beträgt die jährliche Kürzung mindestens CHF 319 und maximal CHF 638.

 

2. Säule

In der zweiten Säule ist das Reglement der Pensionskasse entscheidend. Betrachtet man nur das Gesetz, so sieht dieses keine Leistungen an Konkubinatspartner vor. Es können jedoch weitere Personen (Konkubinatspartner) begünstigt werden.

 

Die meisten Pensionskassen kennen für das Ausrichten von Leistungen gewisse Voraussetzungen. In der Regel muss der Nachweis erbracht werden, dass während fünf Jahren ein gemeinsamer Haushalt bestand. Weiter kann der Nachweis verlangt werden, dass der Hinterbliebe­ne durch den Verstorbenen in erheblichem Masse unterstützt wurde.

 

Auch die Form der Hinterlassenenleistung ist sehr stark vom Reglement abhängig. Einige Pensionskassen richten eine Lebenspartnerrente aus, die der Ehegattenrente bei Verheirateten entspricht. Oft wird anstelle einer Lebenspartnerrente ein Todesfallkapital ausgerichtet, das dem Sparguthaben in der Pensionskasse entsprechen kann.

Aufgrund der individuellen Unterschiede der Pensionskassenregelungen ist es wichtig, die reglementarischen Bestimmungen zu kennen, um Klarheit über allfällige Leistungen zu erhalten.

 

3. Säule a/b

Die Säule 3a unterliegt gesetzlichen Be­stimmungen. Somit können hier Konkubinatspartner nur eingeschränkt begünstigt werden.

 

Die Säule 3b umfasst neben den klassischen Versicherungen auch das übrige freie Vermögen (z. B. Wertschriften). Im Rahmen von Todesfallrisikoversicherungen können Konkubinatspartner umfangreich begünstigt werden, ohne allfällige Pflichtteile zu verletzen.

  

Was sollte im Hinblick auf die Pensionierung sonst noch beachtet werden?

Man sollte sich auf jeden Fall mit den bevorstehenden Projekten auseinandersetzen und seine finanziellen Pläne kennen. Zudem ist es wichtig, allfällige Hypotheken und weitere Verpflichtungen an das zukünftige Einkommen anzupassen. Bei vorzeitiger Pensionierung sind die Nichterwerbstätigen-Beiträge einzukalkulieren, und das Unfallrisiko sollte in die private Versicherung eingeschlossen werden. Ausserdem ist die AHV drei Monate im Voraus zu beantragen. Damit Sie sicher sein können, dass Ihre Vorsorgeplanung ausreichend ist, bietet Ihnen die NEUE AARGAUER BANK umfangreiche Vorsorgeberatungen an (Finanzplan, Vorsorgecheck Pensionierung, Vorsorgecheck Risiko).

 

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Ihren finanziellen Spielraum im Alter absichern

Wie Sie für die Pensionierung und die Risiken Tod oder Erwerbsunfähigkeit abgesichert sind, sollten Sie nicht dem Zufall überlassen. Nutzen Sie unsere verschiedenen Dienstleistungen, um sich und Ihre Liebsten für alle Fälle umfassend abzusichern. Unsere Experten für Vorsorge, Finanzplanung und Erbschaft stehen Ihnen bei allen Fragen und Analysen zur Seite.

 
 

Erfahren Sie mehr zu unseren 3. Säule Vorsorgelösungen